Geschichte
Auf unsere Geschichte sind wir stolz.
Der Fasching hat in Sackenbach schon eine Lange Tradition. Bunte Abende bzw. Faschingssitzungen entstanden aus den Kappenabenden, bei denen Büttenreden und Sketche vorgetragen wurden. Deswegen auch "Kapbüttsitzungen". Vorreiter war dabei die KAB. Hier tat sich besonders Paula Bernard hervor.
Die Paula organisierte und berichtete über das Dorfgeschehen. Ende der 80er Jahre kam dann die große Stunde für zwei original Soackebicher. Uli Franz und Gisela Amenta sorgten mit ihren Sketchen von Seffe und Valtin Krötzschleimer (frei nach Karl Valentin und Lisl Karstadt) für gute Laune und einen großen Zuspruch seitens der Bevölkerung. Die daraus entstandenen Kapbüttabende lebten von dieser Situationskomik.
Mit dem Umzug ins Sackenbacher Sportheim kamen auch neue Akteure hinzu. So konnte schließlich eine Showtanzgruppe und eine Bambini-Tanzgruppe ins Leben gerufen werden. Durch diesen Umzug ins Sackenbacher Sportheim wurden auch die Übungsmöglichkeiten deutlich verbessert, was sich auf die Darbietungen niederschlägt.
Jetzt sind die Soackebicher Dollköpf ins Sackenbacher Pfarrheim umgezogen. Eine weitere Verbesserung gegenüber dem doch engen Sportheim, insbesondere bei den Umkleidemöglichkeiten.
Durch ein ungeschriebenes Gesetz der Soackebicher Dollköpf, kein Dorfgeschehen und keine Politik vorzutragen, sondern einfach nur gute Laune zu verbreiten, unterscheiden sich diese Kapbüttsitzungen von vielen sonstigen Faschingssitzungen im Raum Lohr.
In Sackenbach kann sich jeder Zuschauer amüsieren und hat keine Schwierigkeiten, das Geschehen zu verfolgen. Einzig die Beteiligten haben das Recht, sich selbst durch den sogenannten Kakao zu ziehen.
Seit 2005 sind wir ein eigenständiger Faschingsverein.